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20 x Flucelvax® (Saison 2026/27) 1x0,5ml mit Kanüle
20 x Flucelvax® (Saison 2026/27) 1x0,5ml mit Kanüle
€406,22 EUR zzgl. 19% MwSt.
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Darreichungsform: Injektionssuspension in einer Fertigspritze (Injektion). Milchig-weiße Suspension.
Flucelvax ist ein quadrivalenter, inaktivierter Influenza-Impfstoff, der zellbasiert in MDCK-Zellkulturen hergestellt wird und für Erwachsene sowie Kinder ab 6 Monaten zugelassen ist. Die Einzelpackung enthält eine 0,5 ml Fertigspritze einschließlich Kanüle. Die farblose bis leicht opaleszente Suspension enthält antigenetische Oberflächenproteine der vier jeweils empfohlenen Influenzastämme. Die Injektionssuspension ist gebrauchsfertig und wird intramuskulär verabreicht, vorzugsweise in den Deltamuskel oder bei kleinen Kindern in den anterolateralen Oberschenkel. Flucelvax bietet einen breiten Schutz gegen saisonale Virusvarianten.
PZN: 18681101
Anwendungsgebiete von 20 x Flucelvax® (Saison 2026/27) 1x0,5ml mit Kanüle
Anwendungsgebiete von 20 x Flucelvax® (Saison 2026/27) 1x0,5ml mit Kanüle
Influenzaprophylaxe für Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten. Flucelvax sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen eingesetzt werden.
Wirkungsweise
Wirkungsweise
Wirkmechanismus
Flucelvax bietet eine aktive Immunisierung gegen die
Influenza-Virusstämme, die in dem Impfstoff enthalten sind. Flucelvax induziert humorale Antikörper gegen die Hämagglutinine. Diese Antikörper neutralisieren Influenzaviren.
Spezifische Konzentrationen von Antikörpertitern für die Hämagglutinationsinhibition (HI) nach der Impfung mit inaktiviertem Influenza- Impfstoff korrelierten nicht mit einem Schutz vor dem Influenzavirus. In einigen Humanstudien wurden Antikörpertiter von 1:40 oder höher mit einem Schutz vor einer Influenzaerkrankung bei bis zu 50 % der Probanden assoziiert.
Antikörper gegen einen bestimmten Typ oder Subtyp des Influenzavirus bieten einen begrenzten oder gar keinen Schutz gegen einen anderen Typ oder Subtyp. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Antikörper gegen eine antigenetische Variante des Influenzavirus nicht vor einer neuen antigenetischen Variante desselben Typs oder Subtyps schützen.
Jährliche Nachimpfungen mit aktuellen Influenza- Impfstoffen werden empfohlen, da die Immunität in dem Jahr nach der Impfung abnimmt und die kursierenden Stämme der Influenzaviren sich in jedem Jahr verändern können.
Dosierung
Dosierung
Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche ab 6 Monaten:
| Altersgruppe | Dosierung | Impfabstand |
|---|---|---|
|
6 Monate bis < 9 Jahre |
Eine oder zweia 0,5-ml-Dosen | Bei 2 Dosen ist ein Abstand von mindestens 4 Wochen einzuhalten |
| 9 Jahre und älter | Eine 0,5-ml-Dosis | Nicht zutreffend |
a Kinder unter 9 Jahren, die noch nie gegen Influenza geimpft wurden, sollten eine zweite Dosis erhalten.
Kinder unter 6 Monaten: Die Sicherheit und Wirksamkeit von Flucelvax bei Kindern ab der Geburt bis unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Gegenanzeigen
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile oder gegen mögliche Rückstandsspuren wie zum Beispiel von Beta-Propiolacton, Cetyltrimethylammoniumbromid und Polysorbat 80.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen
Die Daten für den zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff sind auch für Flucelvax relevant, weil beide Impfstoffe nach dem gleichen Verfahren hergestellt werden und ihre Zusammensetzungen sich überschneiden.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Die Sicherheit bei Erwachsenen ab 18 Jahren wurde in einer randomisierten, kontrollierten Studie (V130_01) untersucht, in der 1 334 Probanden den zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff oder eine von zwei Formulierungen eines zellbasierten trivalenten Influenza-Impfstoffs erhielten (N = 1 346) (siehe Abschnitt 5.1). In dieser klinischen Studie wurden für Probanden, die den zellbasierten quadrivalenten Influenza- Impfstoff erhielten, und Probanden, die einen zellbasierten trivalenten Influenza-Impfstoff als Vergleichspräparat erhielten, ähnliche Werte für die bei Befragung angegebenen lokalen und systemischen Nebenwirkungen gemeldet.
Die am häufigsten berichteten (≥ 10 %) Re- aktionen bei Probanden, die den zellbasier- ten quadrivalenten Influenza-Impfstoff oder die trivalenten Vergleichsimpfstoffe erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (34 %), Kopfschmerzen (14 %), Ermüdung (16 %), Erythem (13 %), Myalgie (12 %) und Induration (10 %).
Die Häufigkeit des Auftretens einiger Neben- wirkungen war in der Gruppe der Probanden ≥ 65 Jahre im Vergleich zu den Probanden der Altersgruppe von 18 bis < 65 Jahren erheblich geringer (siehe folgende Tabelle).
Tabellarische Liste der Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen sind nach den folgenden Häufigkeitskategorien aufgeführt: Sehr häufig (≥ 1/10); Häufig (≥ 1/100, < 1/10); Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100). Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der ver- fügbaren Daten nicht abschätzbar).
Tabelle 1: Nebenwirkungen, die nach der Impfung von Erwachsenen ab 18 Jahren in klinischen Studien und nach Markteinführung berichtet wurden
| Systemorganklasse nach MedDRA |
Sehr häufig (≥ 1/10) |
Häufig (≥ 1/100, < 1/10) |
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100) |
Nicht bekannt3 |
|---|---|---|---|---|
| Erkrankungen des Immunsystems | Allergische oder unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich anaphylaktischer Schock | |||
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | Appetitverlust | |||
| Erkrankungen des Nervensystems | Kopfschmerzen1 | Parästhesie, Guillain-Barré-Syndrom | ||
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Übelkeit, Diarrhöe, Erbrechen2 | |||
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | Generalisierte Hautreaktionen, einschließlich Pruritus, Urtikaria oder unspezifisches Exanthem | |||
| Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | Myalgie1 | Arthralgie | ||
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Schmerzen an der Injektionsstelle, Ermüdung, Erythem, Induration1 | Ekchymosen, Schüttelfrost | Fieber (≥ 38 °C) | Ausgeprägte Schwellungen an der geimpften Extremität |
Kinder und Jugendliche (6 Monate bis unter 18 Jahre)
Die Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 Monaten bis unter 18 Jahren wurde in drei klinischen Studien untersucht, V130_03, V130_12 und V130_14 (N = 7 443). In Studie V130_03 erhielten Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis unter 18 Jahren einen zellbasierten quadrivalenten Influenza- Impfstoff (N = 1 159) oder eine von zwei Formulierungen eines zellbasierten trivalenten Vergleichsimpfstoffs (N = 1 173) (siehe Ab- schnitt 5.1). In Studie V130_12 erhielten Kinder im Alter von 2 bis unter 18 Jahren einen zellbasierten quadrivalenten Influenza- Impfstoff (N = 2 255) oder einen Vergleichsimpfstoff, der nicht gegen Influenza gerichtet war. In Studie V130_14 erhielten Kinder im Alter von 6 Monaten bis unter 4 Jahren einen zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff oder einen Vergleichsimpfstoff, der nicht gegen Influenza gerichtet war (N = 2 856). In diesen Studien erhielten Kinder im Alter von 6 Monaten bis unter 9 Jahren eine oder zwei Dosen (im Abstand von 28 Tagen) eines zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoffs, je nachdem ob sie in der Vergangenheit bereits gegen Grippe geimpft worden waren oder nicht.
Im Folgenden sind die in jeder der drei Studien am häufigsten gemeldeten lokalen und systemischen Nebenwirkungen des zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoffs oder des trivalenten Vergleichsimpfstoff nach Altersgruppe angegeben.
Bei Kindern im Alter von 6 bis unter 18 Jah- ren waren die häufigsten (≥ 10 %) lokalen und systemischen Nebenwirkungen nach irgendeiner Impfstoffdosis Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Erythem an der Injektionsstelle (25 %), Induration an der Injektionsstelle (19 %), Ermüdung (18 %), Kopf- schmerzen (22 %), Myalgie (16 %), Ekchy- mose an der Injektionsstelle (11 %) und Appetitverlust (11 %).
Bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis unter 6 Jahren waren die häufigsten (≥ 10 %) lokalen und systemischen Nebenwirkungen nach irgendeiner Impfstoffdosis Druck- schmerz an der Injektionsstelle (54 %), Erythem an der Injektionsstelle (23 %), Schläfrigkeit (21 %), Reizbarkeit (21 %), Induration an der Injektionsstelle (15 %), Veränderung der Essgewohnheiten (16 %), Diarrhöe (13 %), Ekchymose an der Injektionsstelle (11 %) und Fieber (11 %). Probanden, die den zellbasierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff und den zellbasierten trivalenten Vergleichsimpfstoff gegen Influenza erhalten hatten, meldeten vergleichbare Raten für die bei Befragung angegebenen lokalen und systemischen Nebenwirkungen (Studie V130_03).
Im Vergleich zu Erwachsenen ab 18 Jahren wurden für pädiatrische Probanden allgemein höhere Raten für lokale und systemische Nebenwirkungen berichtet.
Bei Kindern, die eine zweite Dosis des zell- basierten quadrivalenten Influenza-Impfstoffs oder des trivalenten Vergleichsimpfstoffs erhielten, war die Häufigkeit der Nebenwirkungen nach der zweiten Dosis des Impfstoffs mit der nach der ersten Dosis beobachteten Häufigkeit vergleichbar oder etwas niedriger. In Tabelle 2 sind die am häufigsten aufgetretenen Nebenwirkungen aufgeführt, die in diesen klinischen Studien bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 Monaten bis unter 18 Jahren gemeldet wurden. Siehe Tabelle 2
Tabelle 2: In klinischen Studien bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis < 18 Jahren systematisch erhobene Nebenwirkungen
|
MedDRA- Systemorganklasse |
Sehr häufig | Häufig |
|---|---|---|
| 6 Monate bis < 6 Jahre1 | ||
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Diarrhöe | Erbrechen |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Druckschmerz an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle, Induration an der Injektionsstelle, Ekchymose an der Injektionsstelle, Schläfrigkeit, Reizbarkeit, Änderung der Essgewohnheiten, Fieber (≥ 38 °C)2 | Schüttelfrost/Schütteln |
| 6 bis < 18 Jahre3 | ||
| Stoffwechsel und Ernährungsstörungen | Appetitverlust | |
| Erkrankungen des Nervensystems | Kopfschmerzen | |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Übelkeit | |
| Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | Myalgie4 | Arthralgie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Schmerzen an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle, Induration an der Injektionsstelle, Ekchymose an der Injektionsstelle, Ermüdung | Schüttelfrost/Schütteln, Fieber (≥ 38 °C) |
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von
Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung anzuzeigen:
Deutschland
Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel
Paul-Ehrlich-Institut
Paul-Ehrlich-Str. 51 – 59
63225 Langen
Tel: +49 6103 77 0
Fax: +49 6103 77 1234
Website: www.pei.de
Österreich
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: www.basg.gv.at/
Wichtige Hinweise
Wichtige Hinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Der Impfstoff ist gebrauchsfertig. Vor Gebrauch schütteln. Nach dem Schütteln ist das normale Erscheinungsbild des Impfstoffs eine farblose bis leicht opaleszent schimmernde Suspension.
Der Impfstoff muss vor der Verabreichung visuell auf Partikel und/oder Verfärbungen geprüft werden. Sollten Fremdpartikel und/ oder Abweichungen der physischen Konsistenz beobachtet werden, darf der Impfstoff nicht verabreicht werden.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Anwendungshinweise
Anwendungshinweise
Nur zur intramuskulären Injektion. Die bevorzugte Stelle für die Injektion ist der Deltamuskel im Oberarm. Bei kleinen Kindern mit unzureichender Muskelmasse des Deltamuskels sollte die Impfung in den anterolateralen Bereich des Oberschenkels erfolgen. Der Impfstoff darf nicht intravenös, subkutan oder intradermal verabreicht werden und darf nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden.
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Nicht einfrieren. Die Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sonstige Bestandteile
Sonstige Bestandteile
Natriumchlorid
Kaliumchlorid
Magnesiumchlorid-Hexahydrat
Dinatriumphosphat-Dihydrat
Kaliumdihydrogenphosphat
Wasser für Injektionszwecke
Wechselwirkung
Wechselwirkung
Basierend auf der klinischen Erfahrung kann Flucelvax gleichzeitig mit anderen Impfstoff- en verabreicht werden. Wenn Flucelvax gleichzeitig mit einem anderen Impfstoff verabreicht werden soll, ist es an verschiedenen Injektionsstellen und vorzugsweise an verschiedenen Gliedmaßen zu verabreichen. Es ist zu beachten, dass die Nebenwirkungen durch eine gleichzeitige Verabreichung verstärkt werden können.
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